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Leap the precipice!

Beschönigen wir die Scheiße für einen Moment mal nicht, ja? Du glaubst also, dein Leben läuft gut?
Du hast genug zu essen, verdienst gutes Geld, kannst dir deine Hobbies leisten, triffst deine Mitmenschen regelmäßig und gehst so von Tag zu Tag? Freundin oder Freund ist auch zufrieden mit eurer Situation, wie auch immer die nun aussehen mag, und langsam geht es von einer Etappe in die Nächste. Beruflich scheint auch alles glatt zu laufen, du hast gute Jobs, oder einen guten Job, du bildest dich weiter und beobachtest langsam deine Karriere, bis du irgendwann fertig bist. Klingt das gut oder klingt das gut?
Wenn man mich kurz vor meiner Geburt gefragt hätte, ob das nach einem guten Leben klingt hätte ich meinen Kopf vermutlich zurück in die Gebärmutter gedrängt und hätte drum gebeten mich rauszuholen, wenn da mehr ist als nur Sättigung meines Bedarfs. Ich habe jetzt mal stark abgekürzt, und die Urlaube und Parties, die Autos und all die Kleinigkeiten vergessen, die die Existenz abrunden. Und ich möchte heute auch nicht so weit gehen darüber zu reden, wie Geopolitik, Intrigen und Ausbeutungen diese Welt so maßgeblich verändert haben, dass der erste obige Absatz auf einen nicht maßgeblichen Teil dieser Weltbevölkerung zutrifft. Verdammt du musst kein Weltverbesserer sein, damit diese Worte jetzt zu dir durchdringen. Denn vielleicht hast du das alles nun gelesen und denkst, ja, trifft alles auf mich zu, dann will ich dir jetzt etwas zeigen.

Zunächst mal will ich all diejenigen, die noch bis heute glauben jedes Leben kann tutti sein bremsen. Spätestens bei dem Verlust über etwas wirst du dir darüber im Klaren sein, dass Trauer real ist.
Aber genug davon. Denn ich will dir heute sagen, wie primitiv wir sind! Es geht heute nicht einfach um Berufung, nicht um Glaube, nicht um irgendwas, sondern um die Frage danach, wann wir das Wort "Leben" verstehen! Das klingt alles sehr vage, dessen bin ich mir bewusst, aber heute muss ich einige Grenzen aufbrechen, damit wir an einen neuen Point of no Return kommen! Und wie einfacher, als durch ein Beispiel.

Wenn ihr euch an eine Erzählung von früher über Selbstmord erinnert, werdet ihr sicher noch wissen, warum Menschen Selbstmord begehen. Weil sie keine andere Lösung auf ihre Schwierigkeiten sehen. Natürlich könnte man nun über Perspektiven eines Suizidgefährdeten schreiben, aber wie in Inception - Manier finde ich etwas anderes wichtiger, den Gedanken. In Inception geht es um eine Gruppe, die sich zusammentrifft um in die Träume von Menschen einzudringen und so an wertvolle Informationen zu kommen. Wichtig: In dem Film selbst stellt sich heraus, dass sie auch Gedanken einpflanzen können, was schließlich dazu führt, dass die Hauptfigur den Tod seiner Frau verschuldet. Weil sie der Gedanke schließlich in den Wahnsinn treibt.

Und exakt darüber möchte ich sprechen. Nolan hat einen tollen Film gezaubert, für die ganze Familie, aber wie mächtig kann ein Gedanke sein? Lasst mich hier nicht allzu wissenschaftlich werden, aber euch so viel sagen: Unser Herz und unser Gehirn können buchstäblich Energie produzieren, die für uns nicht unmittelbar sichtbar ist. Unsere Sinne können sie nicht wahrnehmen. Das Gehirn sendet dabei Gedanken aus, das Herz Gefühle. Und wir ziehen das an, was wir aussenden. Habt ihr euch Mal gefragt, warum ihr euch besser fühlt, wenn ihr euch entscheidet, euch gut zu fühlen? Weil ihr kriegt, was ihr aussendet. Man kann das auch auf eine materielle Ebene übertragen aber kurzum ernten wir, was wir sähen. Und jetzt fragen wir uns nochmal, hätte die Frau von Leonardo de Cappuchino sterben müssen? 2 Punkte.

1. Ich habe keine Ahnung wie man Cappuchino schreibt.
2. Vermutlich wäre sie aufgrund des Plots im Film so oder so gestorben, aber jetzt haltet euch fest. Wenn man sich darüber im Klaren ist, dass man seine Gedanken bewusst disziplinieren kann, dann kann man theoretisch jeder Herausforderung gewachsen sein!
3. Setzt das natürlich eine Herausforderung voraus und deshalb wird man jetzt fragen, zwangsläufig...
4. Was hat das hier mit dem von oben zu tun? Wenn bei mir alles gut läuft, habe ich doch gar kein Problem.

Hier ist ein Denkfehler! Dass alles gut läuft bedeutet nicht, dass das immer so sein wird und du dich gerade mit positiven Umständen aus einer Idee befreist, die vor allem omnipotente Wirkung hat. Es wird keine Rolle mehr spielen, ob etwas gut oder schlecht ist, es wird immer nur ein etwas sein. Bedeutet: Egal was dir passiert, es wird nichts an dir ändern, außer du lässt es zu! Wenn dein Leben darauf getrimmt ist, dass du dich an deinem materiellem Wert definierst, dann hast du einen Denkfehler gemacht, da du damit schon beweist wie fragil deine Identität und deine Kraft ist!
Spielen wir das für einen Moment nicht weiter sondern fragen uns, was diese Kraft bedeutet und was sie nicht bedeutet!

Natürlich bedeutet diese Kraft nicht, dass man sich ein Klavier herbeizaubern kann, aber so schwer es zu verstehen ist: Je länger man seine Gedanken auf ein Klavier trimmt, desto mehr Umstände werden sich ergeben, dieses Klavier zu erhalten! MOMENT noch einfacher! Stell dir vor, du hattest eine Trennung und bist in Trauer versunken. Ist es nicht nahe liegend, dass deine Trauer sich intrinsisch schon bestärkt? Das heißt, dass weil du trauer bist du traurig bleibst und anfällig für Trauer bist? Andersrum aber, wenn du versuchst positiv zu sein, positiv zu denken, denn gibst du dir automatisch, durch eine bloße Kopfeinstellung, Raum für Freude! Du nutzt im Grunde deine Gedanken, um deine Gefühle zu disziplinieren und ja ich weiß "wie stellt er sich das vor? ist er irre? ist er attraktiv und single?" Ich verstehe genau, was ihr denkt. Sowas ist nicht einfach. Ich würde sogar sagen, dass es in jeder gesellschaftlichen Form UNFASSBAR schwer ist! Und dafür allein habe ich schon 2 wichtige Punkte.
An dieser Stelle will ich nicht sagen, dass Umstände die Situation schwerer machen, nein das wäre dann doch zu schlicht. Aber wann ist es am schwersten, Gedanken zu kontrollieren? Wenn man gar nicht erst denken kann! Wenn die wichtigste Komponente fehlt, dann spielt es auch keine Rolle, ob ich darüber rede, oder nicht. Heißt, wenn wir nun für einen Moment all die religiösen Staaten berücksichtigen, in denen Religion buchstäblich indoktriniert wird, oder uns die intensive Menge an Werbung anschauen, der wir im Westen täglich ausgeliefert sind, um Mal zwei Beispiele zu haben, bleibt eine wichtige Frage offen: Wie stark ist mein denken durch mich selbst ermöglicht, und wie stark wird es mir entzogen? Das werde ich hier nicht beantworten können, wollen ist eine andere Sache. Aber es muss gefragt werden, damit wir uns  darüber im Klaren sind, was die Fähigkeit bedeutet und wie wir sie nutzen können.

Um nochmal zurück zu kommen zum Thema Selbstmord, und werfen wir gerne auch noch Dinge wie Sucht oder Stress rein. Warum nicht. In der Theorie und in der Realität intensivieren sich unsere Umstände durch unsere Gedanken. Ich nehme mal ein direktes Beispiel aus meinem Leben, die Angst vor dem Tod. Dieser Gedanke war, seit ich denken kann, in meinem Kopf präsent. Mal stärker, mal schwächer, aber immer da. Und ich bin mir um die Folgen dieser Gedanken mittlerweile im Klaren, habe ich sie schließlich durchgemacht. Aber dann gibt es einen Punkt, über den ich mir noch keine Gedanken gemacht habe, und der hier perfekt beschreibt, wie man seine Gedanken disziplinieren kann!
Die bloße Tatsache, diesen Körper irgendwann zu verlassen, zu sterben, wie man es nennen möchte, ist Fakt. Ich werde sterben, egal, was ich tue kann oder will. Und während der Gedanke mir immense Angst bereitet fragt sich ein anderer Teil in mir. Warum eigentlich? Der Fakt sterben zu müssen bedeutet, dass ich frei bin. Frei im Leben, genauer gesagt. Denn ändert es erstmal am Leben nichts, und ich sterbe nur, weil ich davor gelebt habe. Außerdem Habe ich so viel Zeit in der Welt, wie ich in meinem Leben habe, was meine 100 % sind. Und weil ich es nicht ändern kann, darf ich in meiner Handlung frei sein, weil ich weder was dafür noch was dagegen tun muss, sondern Ruhe im Rod und im Leben haben darf.
Das sind nur einige Gedanken zu dem Thema, aber wichtiger noch, sind sie eine Perspektive. Theoretisch kann ich vor allem Angst haben, so lächerlich das nun klingt. Ich kann einen Horrorfilm schauen und mich unmittelbar danach vor einer Avocado ekeln, obwohl sich an der Avocado nichts geändert hat. Wenn wir verstehen, dass wir diese Möglichkeit über Verständnis haben, über Kontrolle über unser Bewusstsein, wie viel mächtiger werden wir dann im Geiste?
Du leidest an Sucht? Lerne Disziplin! Sucht ist ein schwerer Fall, da man Rückfälligkeit erleben kann und auch der Körper reagiert, aber man kann auch das mit Disziplin meistern.
Selbstmord hört auf eine Option zu sein, wenn man lernt, wie man kämpft in diesem Leben, wenn das Wort "aufgeben" nicht in Frage kommt! Ich möchte es noch eindringlicher zeigen, damit ihr seht, was ich meine!

Ihr kennt sicherlich Kampfsportler oder? Die Blöcke teilweise zerschlagen können? Vielleicht habt ihr das mal gesehen in Filmen oder Serien. Aber in Realität geht das auch. Der Trick: Die Kämpfer stellen sich niemals den Schmerz des Einschlags vor, sondern fokussieren sich komplett (!) auf den Moment, nachdem ihre Hand durch die Platten schlägt! Unterschätzt das aber nicht.
Mir geht es nicht darum, dass jetzt jeder positiv denkt und dann läuft alles, nein! Das soll keine Achterbahn werden, in der man durch gute und schlechte Gedanken sein Leben taumeln lässt. Bisher reden wir auch nur, wenn ihr aufgepasst habt darüber, wie man aus schlechten Gedanken gutes erarbeiten kann! Aber wie stark wäre man, wenn man erkennt, was man alles mit guten Gedanken erreichen kann?

An dieser Stelle muss ich einige Christen bloßstellen. Nachdem ich vor einigen Jahren in meiner Firma Schwierigkeiten hatte, begann ich wieder zu suchen. Und je nach Gesprächspartner sagte man zu mir: Gott versorgt mich, Gott macht dies, macht das, geh zu Gott, etc. Alles klar.
Vielleicht bist du selbst Gläubiger, Christ, ich weiß es nicht, und dir wurde dein gesamtes Leben gesagt, du sollst zu Gott beten, und er wird geben. Und vielleicht sitzt du jetzt hier und fragst dich, wieso die Dinge immer noch nicht laufen wollen. Bevor jetzt irgendwer sagt, Gott hat einen anderen Plan mit dir, was war sein kann (!), möchte ich auf einen wichtigen Unterschied hinweisen. Denn Unterschied zwischen "Gott machen lassen" und "Gott durch dich machen zu lassen". Gott nutzt Menschen, um Dinge zu tun. Wenn du also ein Stubenhocker bist und nicht ein bisschen Affinität für Gottes Willen hast, dann kann Gott dich nicht nutzen. Darüber hinaus sind unsere Körper "Tempel", ein geniales Beispiel. Unsere Körper sind Tempel für Gott. Das bedeutet natürlich Hygiene, aber es bedeutet auch, dass Gott durch uns handelt und in uns wie um uns ist. Gemeinden können dir sagen, dass Gott dich nicht braucht, aber er will und kann durch dich handeln, wenn du es zulässt!
Das bedeutet, dass wenn du zu Gott betest, du niemals vergessen darfst, dass deine Bitten auch durch dein Handeln bestimmt werden! Du kannst nicht für Freude beten und hoffen der Herr wirkt, ohne Freude selbst zulassen zu wollen, das ist Unsinn! Du kannst den Herrn nicht für Befreiung von deiner Angst bitten, wenn du nicht aktiv was tust, wie soll Gott wirken, wenn du die Tür zumachst. Das ist so, als würdest du wen zum Geburtstag einladen und ihn dann unmittelbar vor der Feier ausladen. Es geht, aber es ist bescheuert oder?

Ich habe bisher nicht über die Ursprünge der schlechten Gedanken gesprochen. Wer der Bibel glaubt darf von einem Teufel, der auf uns wirkt, ausgehen. Eine negative Power, die uns von Gott trennt und zur Sünde führt. Ich glaube daran, zumal wir von einer solchen Metaebene von Gedanken sprechen, dass wir offen dafür sein müssen! Und selbst wenn du an nichts höheres glaubst, was bösartig sein kann, musst du zumindest davon ausgehen, dass irgendwas deine Negativität produziert. Der Umkehrschluss würde bedeuten, dass du selbst deine negativen Gedanken produzierst, was, wenn man das glaubt entweder unlogisch oder massiv masochistisch ist.
Wenn wir einen Schritt weiter gehen, was negative und positive Gedanken angeht, was können wir erstmal mitnehmen? Wir haben diese Gedanken nicht einfach, damit unser Leben leichter oder schwerer wird. D.h. wir leben nicht einfach, damit wir leben. Nach der Logik würden wir uns nämlich einer Betäubung der Realität entziehen, nur damit wir von Schmerz befreit gelebt haben können. Und spätestens, wenn man auch nur an das Wort Sinn, Berufung oder Ziel denkt, dann muss klar sein, da steckt mehr hinter.

Lasst mich kein Geheimnis draus machen. Wer hier liest und lesen möchte, der hat im Ansatz Interesse, sich Gedanken um das Leben zu machen. Ich halte nichts davon, diese Worte für diejenigen zu schreiben, die sich der Willkür ihrer Ziellosigkeit hingeben. Ich kann nicht schreiben und daran denken, wie Leute nicht verstehen, daraus zieht niemand was. Jesus sprach damals in Metaphern, weil er wusste, dass zu viele hörten, und doch nicht verstanden. Nun bin ich kein Jesus, aber auch ich muss klar stellen, zumindest mir gegenüber, dass mein Wort vielleicht von niemandem verstanden wird. Ich schreibe diesen Absatz zugegeben für mich, damit ich nicht vergesse. Auch wenn diese Worte für Leser gedacht sind, bedeutet das nicht ihren Verstand. Fahren wir fort.

Ich möchte von dir, dass du freiwillig gedanklich dein gesamtes Leben verwirfst. Stell dir vor, dass du in einem endlosen, weißen Raum, alleine stehst und vor dir nichts weiter als dich selber hast. Denn seien wir mal ehrlich, das wichtigste, was dir bleiben muss, egal wie das Leben spielt, ist dein Glaube. Und all das, was damit verbunden ist. In diesem Raum ist kein Platz für deine berufliche Karriere, für deine Weiterbildungen, für deine Beziehung, für deinen Besitz, für dein Geld, für deine Laster, für nichts, als für die Freiheit. Von allem losgelöst verstehst du die Freiheit. Stell es dir vor. Die Freiheit über deine Sucht.Freiheit über deine Probleme, wie irrelevant und weit entfernt sie scheinen, weil du dir den Raum gegeben hast. Und ich möchte nun von dir, dass du diesen Raum mit Leben füllst!
Ich möchte von dir nicht länger, dass du darüber redest, was dein nächstes Urlaubsziel ist oder welches Spiel du als nächstes Spielst oder welche Frist du für deine nächste Hausarbeit einhalten musst. Sondern ich möchte, dass du ein Bild über deine Berufung erlangst, weil du Freiheit und Macht über deine Hindernisse erlangt hast. Du musst nicht zu Gott aufschreien, Gott ist bei dir, Gott hat dich geschaffen. Du musst nicht Sorge tragen, über nichts. Aber wenn du nicht einsiehst, was du alles kannst und tun solltest, dann wirst du dich selbst belügen. Lass deine Gedanken frei, forme Bilder über diejenigen Dinge, die du schaffen kannst! Ich spreche sehr allgemein, ich weiß, aber das auch nur deshalb weil die Berufung eines jeden unterschiedlich ist! Ich kann nicht sagen "Hey, geh jetzt eine Kindertagesstätte bauen" oder "Tritt dieser Partei bei" oder "Gründe eine Gemeinde." Es geht nicht. Aber was ich sagen kann ist: Geh dem nach, wofür du geschaffen wurdest!

Mein Job zum Beispiel ist, sich nach Menschen auszustrecken. Ich kann nicht anders. Ich zerbreche mir den Kopf, wenn ich das nicht tue. Aber ich weiß, dass es richtig ist! Ich habe so viele Geschichten von Menschen, die ich nur einen Augenblick kannte, und doch sind es die Erinnerungen, die mir am wertvollsten sind, scheiß auf Infinity - War! Du musst nicht genau wissen, wie deine Zukunft aussieht, sondern nur ein Bild über das, was du kannst. Fang wenigstens damit an. So wie ich mir vorstelle, wie ich auf Menschen zugehen kann, stell du dir deine Kraft vor!

Ihr wisst wo wir hier sind. Scheißt drauf. Wie viele Fehler diese Welt hat, wie unfair sie ist, wie schlecht alles läuft oder wie eklig die Dinge teilweise sind. Kein Umstand der Welt darf stärker sein als euer Bild! Denn wenn ihr dieses Bild tragt, werdet ihr aus diesen Umstände neues Leben, neue Stärke basteln können! Wer sagt mir nicht, dass der nächste Mensch, den ich rette, diese Welt vielleicht noch großartiger retten kann als ich ? NEHMT EUCH NICHT DAS RECHT; EUCH SCHWÄCHER ZU MACHEN ALS IHR SEID!

Das ist der Heldenblog! Ihr wisst es besser als ich, also wagt den Sprung!

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