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Posts

Es werden Posts vom April, 2018 angezeigt.

Was wartet am Ende?

Mein Name ist Philip. In vergangener Zeit habe ich viel hier geschrieben, über Wachstum, Disziplin, Möglichkeiten, Potenzial und vor allem: Berufung. Es waren spannende Momente, die ich in das Schreiben investierte, weil diese Worte aus meinem tiefsten Herzen kommen, daran ändert sich nichts. Doch mir ist beim Schreiben ein Punkt aus dem Blickfeld geraten. Ich möchte klarer sprechen.

Nicht einfach nur in wenigen Worten, sondern so denkbar klar, wie nur möglich. Und um das zu können, muss ich im Moment auf das Wort Berufung verzichten. Es gibt unzählige Dunkelziffern, von denen wir auf der Welt nichts wissen. Eine Frau aus der Gemeinde, die ich besuche erzählt von einer Statistik, in der wohl jeder 5te deutsche Bürger das Opfer von Misshandlung ist.
Wir wissen nichts genaueres über die Misshandlung von Männern, oder warum 80 % aller Suizidler in den Staaten Männer sind.
Mainstream Medien informieren uns nicht über die Frage danach, was in Syrien warum passiert, über Organhandel weltwei…

Kämpfe nicht, GEWINNE!!!

Es gibt eine Geschichte über einen Adler. Jemand fand ein Adlerei und legte es, nachdem er es für ein Hühnerei verwechselt hatte in einen Hühnerstall, wo die Hennen dieses Ei als ein ihres ausbrüten würden. Der Adler wurde geboren, und wuchs mit den dortigen Hühnern auf. Er sah anders aus, als die Hühner dort, aber das war allen egal, ihm auch. Schließlich wurde er dort geboren, also musste er ein Hahn sein. Und unser Adler verhielt sich auch wie ein Hahn, er konnte nicht fliegen, ernährte sich von Gewürm vom Boden.
Eines Tages schaute der Adler nun in die Lüfte und sah ein majestätisches Wesen durch die Lüfte fliegen. Ein so mächtig erscheinendes Wesen, dass er faszinierter war denn je. Seine Neugier ließ sich nicht bremsen, so fragte er seine Hennenmutter, was das für ein Tier sei. Und die Henne antwortete ihm: "Das oben? Das ist ein Adler. Das mächtigste Tier der Lüfte. Aber verlier keine Gedanken an dieses stolze Wesen. Wo der ist, da können wir nicht hin. Du kannst ja nichtm…

Leap the precipice!

Beschönigen wir die Scheiße für einen Moment mal nicht, ja? Du glaubst also, dein Leben läuft gut?
Du hast genug zu essen, verdienst gutes Geld, kannst dir deine Hobbies leisten, triffst deine Mitmenschen regelmäßig und gehst so von Tag zu Tag? Freundin oder Freund ist auch zufrieden mit eurer Situation, wie auch immer die nun aussehen mag, und langsam geht es von einer Etappe in die Nächste. Beruflich scheint auch alles glatt zu laufen, du hast gute Jobs, oder einen guten Job, du bildest dich weiter und beobachtest langsam deine Karriere, bis du irgendwann fertig bist. Klingt das gut oder klingt das gut?
Wenn man mich kurz vor meiner Geburt gefragt hätte, ob das nach einem guten Leben klingt hätte ich meinen Kopf vermutlich zurück in die Gebärmutter gedrängt und hätte drum gebeten mich rauszuholen, wenn da mehr ist als nur Sättigung meines Bedarfs. Ich habe jetzt mal stark abgekürzt, und die Urlaube und Parties, die Autos und all die Kleinigkeiten vergessen, die die Existenz abrunden…

Am Ende der Brücke

Ich ließ am Freitag für mich beten. Der Mann, der für mich betete, erzählte von einem Bild, welches er direkt beim Gebet erlangte: Da war eine Brücke. Sie war abgenutzt, überquerbar dennoch. Nun stehe ich in der Mitte und weiß, dass ich nach vorne muss. Der Weg nach vorne wie hinten ist gleich. Es ist aber nicht wirklich ein nach vorne und ein nach hinten. Nein, beide Richtungen sind unterschiedliche Wege, Ziele. Doch ich komme von einem dieser Wege her, und ich möchte weiter.
Bei diesem Bild handelte es sich um einen inneren Konflikt: Ich war einen langen Weg gegangen und hatte viele Sorgen und Konflikte mitgenommen, so sehr, dass ich die einst sichere Brücke nicht länger im sicheren Zustand überqueren konnte. Nein, diese Brücke war so wackelig, wie es nur ging. Und doch.
Obwohl die Brücke beim genaueren Blick so aussah, als würde sie jeden Moment zerbrechen, ermutigte mich derjenige, der dieses Bild hatte, weiter zu gehen. Auf das Ziel. Auf den Grund zu zu gehen, für den ich die Brü…