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Es werden Posts vom 2018 angezeigt.

Dein Beruf ist nicht deine Berufung.

Ich sprach im Jahr 2015 mit einem Pastor über ein damaliges Anliegen. Ich war zu dem Zeitpunkt arbeits- und antriebslos, wusste nicht, was ich mit meiner Zeit machen sollte.
Der Pastor schaute mich sichtlich perplex an. Einen kurzen Moment lediglich. Es handelt sich bei ihn um einen sehr humorvollen Mann, der die Dinge gerne theatralisch überzieht, um dann inmitten einer beständigen Ruhe zur Lektion zu kommen. Er fragte mich, wie alt ich sei. Und ich antwortete mit einer 23.
Er musste anfangen zu lachen in der Situation. "23 Jahre alt und beschwert sich, nichts zu tun zu haben!" Er warf diverse Punkte auf, die in sich so schlüssig waren, dass ich dagegen nichtmal was sagen konnte. Wir verdienten gut genug, dass es egal war, ob ich in dem Moment arbeitete. Und darüber hinaus gab es genug Dinge, die ich hätte machen können. Mich auf mein Studium bewusster zu konzentrieren, Hobbies in Angriff zu nehmen. Der Zwang nach Präsenz und Aufmerksamkeit durch diesen notorischen Social M…

Du wirst den Baum an der Frucht erkennen.

Ich habe in den letzten Tagen und vor allem in den letzten Monaten lange überlegen müssen, wie ich meine Worte formuliere. Es geht mir nicht darum nun die Zeit zurück zu drehen und zu reflektieren, Sprachanalysen sind für Hausarbeiten gedacht. Genau genommen traute ich mich nicht, gewisse Dinge anzusprechen, weil ich nicht weiß, ob man diese Worte zurückverfolgen oder kritisieren würde. Doch warum eigentlich?
Was hätte ich so sehr zu fürchten? Furcht ist eigentlich ein idiotisches Konzept. Evolutionisten würden mir widersprechen, doch geht Evolution auf, weil diese Variablen entfernen, um ihre Theorie zu erklären. Furcht hat durchaus eine Zweckmäßigkeit, aber darum tiefer reflektiert wird man schnell verstehen, dass oftmals darin die größte Hürde besteht, die man sich auferlegen kann.
Stellt euch nur mal verpasste Chancen aus Angst davor vor, etwas zu sagen oder zu tun. Nicht genug Mut für etwas zu haben. Noch darüber hinaus ist Kritik nichts, was groß genug wäre, den Mehrwert hinter …

Fokus !

Ich frage mich oft, wieso ich zu erblinden neige, aber berücksichtige nicht, dass es sich dabei meist um eine bewusste Entscheidung handelt. Ich fasse mich heute sehr kurz.

Ich hatte heute zwei wichtige Gespräche. Das eine Gespräch war mit einem guten Freund, der seine Ausbildung gerade beendet hatte und nun Erzieher wurde. Aktuell ist er Springer und ist in einem bestimmten Team unterwegs. Das soll uns aber nicht weiter interessieren. Sondern eher sein Umgang. Er erzählte, wie die Kinder Vertrauen zu ihm aufgebaut hatten, wo andere Arbeitskräfte nie durchringen konnten, weiter noch setzte er sich für ein besseres Arbeitsklima ein im Wissen, dass an seinem Arbeitsplatz schlecht über andere Mitarbeiter geredet wurde. Wenn er dort über einen Kollegen gefragt wurde, sagte er klar, was er dachte und bat die anderen auch, das zu tun. Ich war sehr beeindruckt von ihm. Aber nicht, weil er stramm und sicheren Hauptes in dem stand, was er tat. Er konzentrierte sich in seinem Tun auf seine Tat.…

Egal wie sehr du abkehrst, 2 x 2 ergibt trotzdem 4!

Blendet mal für einen Moment alle eure Schwierigkeiten ein. Blendet ein, ob euch das Mädchen gefällt, oder nicht. Blendet ein, ob ihr mit der Uni fertig werdet. Blendet ein, ob ihr an eurem Glauben zweifelt. Blendet eure Ängste ein. Und schon haben wir einen Bildschirm voller Dinge, die uns Schlaf rauben und Luft zum Atmen. Die uns den Hals so zuschnüren können, dass wir nicht wissen, wohin. Aber es gibt eine gute Patentlösung bei sowas. Ablenkung. Ach, die gute, alte Ablenkung. Absolut kostenlos, außer man konsumiert Drogen, Alkohol, Spiele, Prostituierte, oder irgendwas anderes weniger hartes. Selbst das Netflix - Abo kostet Geld. Oder gedankliche Ablenkung, wie wäre es damit? Welche Klamotten zieht man besser an, wie tritt man auf? Vielleicht ein neues Image, welches mit dir nichts zu tun hat aber so different genug ist, um dich von dir selbst weg zu lenken?
Zugegeben kostet das weniger, aber das hat einen nicht in Geld messbaren Preis. Zweifel. Zweifel über Identität, Freunde, Zie…

Halte deine Hand ausgestreckt!

Ich weiß, ich hab das schon so oft, so dermaßen oft, thematisiert. Aber ich werde, so oft ich muss!
 Lange überlegte ich, wie ich das am besten erkläre, verpacke. Schließlich habe ich hier auch viel darüber erzählt, welcher Wert dahintersteckt , gewissen menschen zu entsagen. Menschen, die einen belasten, nicht gut für einen sind, einen Unwohl nicht einfach tun sondern einen der Freiheit des Lebens, des Seins selbst, berauben.

Es ist nie ein leichtes Thema. Bedenken wir doch für einen Moment, wie schwer es fällt schon stark zu sein. Kennst du die Aussage nicht vielleicht selbst: "Im Lösen der Probleme Anderer bin ich gut, meine schaffe ich nicht." Ich wage zu bezweifeln, dass jemand, der sich selbst nicht zu helfen weiß, anderen wirklich helfen kann, aber darum soll es nicht gehen. Es ist etwas anderes, worum es heute geht. Um die Wichtigkeit der Worte nachvollziehbar zu machen, muss ich klar stellen, um wen es überhaupt geht, wenn ich darüber spreche. Es geht nicht heute um…

Ergreife diesen Stern, FIGHTER !!!

Ich gebe auf. Es gibt einen Punkt, an dem ich freiwillig aufgeben will. Am Freitag letzter Woche erlebte ich in der Nacht, nach einem Tag vieler Fragen und Gedanken einen Wutausbruch, den ich so nicht erdacht hatte. Ich ließ meiner Wut freien Lauf. So weit, dass ich nur noch meine Atmung und die Wut wahrnahm, als gäbe es nichts mehr um mich, und mein Körper sei ein Komplex aus beständiger Emotion. Mein Herz ließ jeden Gedanken frei, der mich so belastet hatte. Menschen suchen durch Sport oder andere Sachen Ventile. Ich war in der Nacht zwar nicht in der Lage zu schlafen, eine Weile zumindest, aber ich war ewig nicht mehr so frei in meinen Gedanken wie an dem Tag, in der Nacht!
Es sollte am nächsten Tag so weitergehen. Ich verabredete mich mit einem guten Freund, ich arbeite mit ihm zusammen und wollten im Anschluss noch etwas spielen, also nahmen wir uns einen gemeinsamen Abend. Auf dem Weg dahin nutzte ich die Zeit, die Wut wieder rauszulassen. Nicht, dass man mich ohnehin draußen sp…

Es ist alles gut.

Vor einigen Jahren stand meine Firma vor dem Abgrund. Im kürzesten Zeitraum wurden Verträge gekündigt, ich wusste nicht weiter, musste Arbeitnehmer feuern. Es war eine schwere Zeit. Nicht, weil weniger Geld ins Haus kam, nein. Weil ich nicht wusste, wie es weitergehen sollte.
Das war zu einer Zeit, wo ich mich kurz vor meiner Abreise ins Ausland befand, ergo unfähig mit jemandem über dieses Leid sprechen zu können. Auf dem Weg ins Ausland erfuhr ich Panik. Ich wusste nicht wohin, selbst an Gebet dachte ich zu dem Zeitpunkt nicht mehr.

Es sind meistens kurze Momente, in denen die Entscheidung, die wir treffen, ein Ausmaß auf die Oberfläche bringt, dem wir nicht gewachsen sind. Manchmal. Zumindest glauben wir das. Ich befand mich also 3 Wochen in Frankreich, isoliert, vor allem aber wie in Trance. Ich wollte in dieser Zeit nicht mehr zurück nach Hause, dachte, den Problemen nicht gewachsen zu sein. Es war damals, als ich begann Lösungen dort zu suchen, wo ich sie nicht finden konnte.
Ei…

Es gibt für alles eine Ausrede!

Videospiele haben jetzt, zumindest Konsolentitel, seit der Xbox 360, ein Erfolgssystem. Das bedeutet, dass jedes einzelne Spiel in sich Erfolge hat, die dann freigeschaltet werden, wenn man etwas im Spiel schafft - Erfolg für eine bestimmte Handlung eben. Die Erfolge selbst haben keinerlei Auswirkungen auf das Spiel. Und andersrum? Selbstverständlich kann das Wissen über die freischaltbaren Erfolge eine Auswirkung darauf haben, wie man das Spiel spielen will. Interessant wird dabei die Berücksichtigung der Tatsache, dass die Erfolge selbst ja keinen Mehrwert außer ihre Freischaltung haben. Wenn man also das Spiel zwecks Freischaltung des Erfolges spielt, was hat man dann geschafft?

Zum einen wird das Spiel im schlimmsten Fall auf die Erfolge reduziert. Im schlimmsten Fall sogar kann das dafür sorgen, dass wir vergessen, warum wir Interesse an dem Spiel hatten, oder unseren Konsum so sehr betäubt haben, dass wir nicht länger spielen wollen, was uns Spaß macht, oder zu viele Spiele spie…

Wenn es Zeit wird, nach vorne zu schauen, bleibt kein Platz für Altlasten!

Kennt ihr das Phänomen, dass ihr glaubt, etwas überwunden zu haben und manchmal doch immer wieder dahin zurückkommt? In der Psychologie wird das sogar als Rückfall bezeichnet bei schwer Süchtigen. Ich sehe darin etwas unfassbar positives, denn, wenn man mal genau darüber nachdenkt, bedeutet ein Rückfall auch, dass man auch an einem Punkt so weit war, komplett los von dem zu war, worin man herausgefordert war.

Das oben klingt deutlich schlimmer, als es im Folgenden eigentlich ist. Es geht hier um keinen Drogenkonsum oder dergleichen. Es geht um das Management des eigenen Lebens. Ja ganz recht. Aber was könnte das mit einem Rückfall zu tun haben? Schaut: Ich war mit meiner Schwester spazieren, das war vor zwei Tagen. Sie zeigte mir, in welchem Restaurant wir essen würden an dem Geburtstag ihres Mannes und meinem (ja wirklich, uns trennen ein Tag, wirklich.).
Als ich mich umdrehte, um das Restaurant zu observieren, stand die Zeit für einen Moment still.

Ich wüsste keine bessere Methode, …

Zurück in den Kampf!

Ich weiß zugegeben nicht, wo ich jetzt anfangen werde zu erzählen. Aber die vermutliche treffende Art zu beginnen ist, hallo!

Wir haben uns, ich habe mich ausreichend lange im Kreis bzgl. der Frage nach Berufung gedreht. Deshalb gibt es heute etwas Aufklärung über das, was bis hierher passiert ist! Zunächst mal die wichtigsten Sachen zu erst, der Griff nach den Sternen ist wieder auf Hochtouren! Der wichtigste Kampf ist gesetzt! Man könnte jetzt sicherlich sagen, Gott hat auch die schweren Zeiten genutzt, ja und davon bin ich auch überzeugt! Aber das, worauf ich jetzt hinaus will ist jetzt wichtiger als das, was war! Gott hat mich genauso wieder hierher geführt!

Und das bedeutet, dass wir die Richtung wieder lenken müssen! Ich weiß, die Wellen von Berufung waren viele, lang und schwierig. Aber jetzt geht es um keine Entschuldigung, weil ich möglicherweise zu weit gegangen bin, übertrieben habe, unsicher oder dergleichen. Nein es geht um die Frage, was wir ab jetzt daraus machen! Das b…

Die Herausforderung meines Lebens

Kein Ausrufungszeichen heute, sondern Offenbarungen, wenn man so will. Als Christ bin ich sehr herausgefordert. Ich weiß nicht, wie das in anderen Glaubensrichtungen ist, aber kommen wir gleich zum Thema.

Auf sozialen Netzwerken kursieren seit Jahren nun christliche Youtube - Channels, Menschen, die Wahrheitsansprüche erheben. Dabei kann man das eine vom anderen trennen. Oder je nach Channel kombinieren. Allerdings ist der Trend kein neuer. Der Glaube wird, seit ich denken kann, wie viel anderes auch, für verschiedenste Zwecke instrumentalisiert und ausgenutzt. Es gibt, und da gehe ich mit, Kirchen, die Gleichgeschlechtliche trauen. Es gibt Gemeinden, in denen nicht ausreichend über bestimmte Themen geredet wird, beispielsweise gibt es in Australien eine Kirche, in der man über Themen wie Homosexualität nicht redet. Kirchengänger behaupten dabei, Gott habe sie so gemacht, sie könnte sich nicht ohne diese Sexualität vorstellen. Okay, interessant, aber schwere Frage. Schuld des Menschen…

Wenn man schon da draußen ist, sollte man auch kämpfen!

Ich möchte euch von einer Geschichte erzählen, die mir heute, entschuldigt, gestern, erzählt wurde. Da geht es um einen Pastor, der heißt TD Jakes, beeindruckender Mann. Als er seine Arbeit begann, wurde er von der Presse und Netzwerken zerrissen. Er war schon früh an einem Punkt, an dem er nicht länger wusste, ob er noch dranbleiben kann oder will. Das muss man sich nur für einen Moment vorstellen. Stell dir vor, du bist von einer Sache überzeugt, tust sie, weil du vielleicht sogar gut darin bist. Kann irgendwas beliebiges sein, vielleicht auch einfach nur Kellnern, oder ein Spiel, was du gerne magst. Und die Resonanz deiner Umgebung bewegt dich dazu, aufzugeben. AAls würde man einen Schüler mit nem Einserschnitt dafür beleidigen, kritisieren, dass es ein guter Schüler ist.
Soweit so gut, aber das beste daran kommt erst noch. Positiv gemeint!

Eines Tages kam eine Frau in das Büro dieses Pastors. Der Name der Frau spielt für unsere Geschichte keine Rolle, aber was wir unbedingt wissen…