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Weckruf

Ich wachte heute sehr ruhig auf. Es überraschte mich sehr. Nicht, dass ich nur unruhig schlafe, aber angesichts meiner Wohnlage, Interieur wie Exterieur, eine seltene Abwechslung. Unweigerlich musste ich mich an die vergangenen Monate und das heute erinnern, als wollte mein Kopf über die Erinnerungen nachdenken. Ich bin selbst überrascht von dem Ergebnis. Bisher hört sich das alles so langweilig an,wie es nur werden kann, aber gerade spricht die Ruhe. Und vertrau mir, es fühlt sich sehr richtig an. Unsere Emotionen bestimmen unsere Taten am Ende nicht, sollten sie nicht. Und wenn man nur auf die Emotion blickt, die hinter der Tat steckt, dann wird man die Tat nicht würdigen, sondern die Gefühle. Damit will ich sagen. Ich bin nicht hier, um irgendjemanden gut zu unterhalten, sondern möchte etwas erzählen. Unsere Geschichte fängt aber nicht heute Morgen an, sondern im Jahr 2014. Springen wir zurück.

Es geht nicht wirklich um das Jahr, sondern um eine Erfahrung, die ich seit dem Jahr deutlich bewusster wahrnehme. Die Erfahrung drückt sich in einem Wort sehr, entschuldigt, in zwei Worten aus. Sie lautet: "Aber wie...?" Die Frage muss man natürlich selbst beenden. Aber es geht mir um einen Grundsatz, der verfehlt wird. Es handelte sich in den Situationen um Menschen in Schwierigkeiten, die nicht weiter wussten, durchaus. Ich möchte aber so weit gehen, dass es für alles eine Lösung gibt. Nicht immer wird man eine Frage sofort beantworten oder Sachverhalte lösen können, aber das macht sie nicht unlösbar. Jedenfalls. Die Menschen erkannten ihre Auswege aus den Schwierigkeiten nicht. Und das ist eine sehr interessante Sache. Falls du mal im Gespräch mit jemanden warst, der in Schwierigkeiten ist. Zwangsläufig wird dieser irgendwann fragen: Aber wie soll / mache / tue ich etc. ?

Nun bin ich nicht hier um das zu kritisieren, sondern ich spreche rückblickend. Warum fragen wir nach dem Wie? Und ich möchte nicht mit Fachbegriffen hantieren, sondern wirklich nur auf Basis von Erfahrung sprechen und versuchen, etwas greifbares zu vermitteln. Denn wenn man fair ist. Das wie ergibt sich nicht, weil wir keine Optionen haben, Lösungen zu finden, sondern weil die Optionen, die in Frage kommen, im ersten Moment wohl mehr kosten als die Befreiung.
Wenn man Suchtprobleme hat, die hoffentlich noch kein bestimmtes Stadium erreicht haben, dann wird man sich oft fragen, wie man von der Sucht loskommt. Berechtigte Frage, ist Sucht schließlich nichts leichtes. Aber kommen wir lieber zum Wie. Nehmen wir für einen Moment nun an, bei der Sucht handelt es sich um Pornografie. Man könnte jetzt verschiedenste Sache anmerken, dem Süchtigen erklären, wie gefälscht oder unrealistisch alles ist, oder korrupt etc. Problem daran ist. So wie die Menschen selbstverständlich bei McDonald's essen ohne zu verstehen, wie viele Tiere da sterben in der Produktion, so "verträumt" wird pornografisches Material geschaut. Wenn du glaubst der Vergleich hinkt, dann versuch mal zu schauen, wie viel Meinung auf der Welt bewusst gelenkt wird. Aber das ist kein Thema für heute.

Das Problem ist folgender Gedanke: Solange, wie man glaubt, dass ein Gedanke gut oder richtig ist, so lange wird er es auch sein, ob bewusst oder durch das Unterbewusstsein. Kurz gesagt: Wenn man sich von Pornografie loslösen möchte, ohne zu verstehen, dass Pornografie etwas schlechtes ist, kann man sich nicht lösen. So wird das Spiel zur Bekämpfung der Sucht zu einem Kreislauf. Man reißt sich zusammen, nur um der Lust zu verfallen, weil man nicht bereitwillig genug ist / war, der Lust zu begegnen und sich mit ihr auseinanderzusetzen. Statistisch ist es meistens ein externes Problem, was einen in Süchte führt. Dass das bedeutet, dass die Sucht selbst nicht das Ziel der Bekämpfung sein sollte, ergibt dann folgerichtig Sinn.
Habt ihr übrigens das Wie im Problem erkannt? Wenn man nach dem Wie fragt, sucht man i.d.R. nach einem Prozess, durch den etwas gelöst werden soll. Man muss sich diesen Satz vor Augen führen, um das Problem am Wie zu verstehen. Aber wie will man eine Lösung finden, wenn man sich nur auf die Lösung konzentriert? Hier muss ich etwas weiter ausholen. Wenn wir wissen, dass Pornografie nicht das Ausgangsproblem ist, das mich zur Pornografie geführt hat, was wird der Gedanke darüber bringen, mich von dem lösen zu wollen, was eh nicht mein Problem war? Wenn Einsamkeit dich zur Pornografie führt, dann wirst du deine Einsamkeit nicht lösen, indem du dich kaputt machst, weil du von Pornos nicht weg kommst. Und darin liegt das Problem am Wie. Das Wie wirft uns in die Position zu fragen, wie ich das Unmittelbare löse.

Konsequenz? Du verschwendest dich. Drei kurze Worte. Gut ich will nicht lügen, zwei kurze und ein langes Wort. Aber mehr ist nicht dahinter. Die meisten Menschen, wenn man Motivationstrainern und Seelsorgern glauben schenken möchte, sind nervlich krank, weil sie unmittelbare Sorge nicht überwinden können. Als würde man den Teller nicht aufessen können, der direkt vor einem liegt. Und selbst da zieht das Beispiel. Man fängt an mit dem Essen zu spielen, bleibt länger zu Tisch, Freunde und Familie am Tisch werden involviert und und und. Weltlich sind die Konsequenzen deutlich weitreichender. Vielleicht wurdest du in der Schule gemobbt, und kommst bis ins Erwachsenenalter nicht mit Selbstbewusstsein klar, weil es dir fehlt? Vielleicht suchst du dich im Glauben und findest dich nicht zurecht, weil von Seiten Menschen dich zu lenken versuchen? Oder du konntest eine Trennung nie überwinden und unterdrückst einfach den Schmerz? Klingt alles nicht gut ja. Aber was schlimmer ist: Wenn du all diese "momentanen" Schwierigkeiten nicht löst, wird dein Leben nicht momentan, sondern länger dran leiden, als dir lieb ist.

Für die Pessimisten unter uns, die nun sagen könnten "das ist Prägung". Ich liebe euch. Pessimisten sind die besten. Sie glauben Recht zu haben aber sprechen nur am Lautesten. Gut, nun sagen wir, es handelt sich um eine Prägung. Wollt ihr mir auch sagen, dass die Prägung den Menschen definieren soll und nicht lieber der Mensch sich selbst? Dieser Gedanke ist doch nichts weiter eine bewusste Kategorisierung eines Wesens, das unmöglich zusammengefasst werden kann!
Jedenfalls verstehe ich es bis heute nicht wirklich ganz. Nach dem Wie zu fragen ist gewissermaßen ja ein in die Weltgesellschaften eingebettetes Prinzip. In der Politik werden kurzfristige Entscheidung getroffen, warum also nicht schon im eigenen Kopf ? Und in gewissen Punkten ist der Gedanke dahinter fast biblisch. Den Tag zu nutzen. Aber den Tag zu nutzen bedeutet nicht: "Wirf dich heute weg, der nächste Tag ist egal." Drehen wir den Spieß für einen Moment um. Etwas aus dem Hause Philip.

Ich hatte früher panische Angst, gut, sicherlich übertreibe ich in der Ausführung, aber ich hatte große Angst vor Fahrten in der Bahn. Wenn ich zu lange fuhr wurde mir sehr unangenehm, ich hyperventilierte. Ja kein Witz. Ich selbst neigte daher eher dazu, zu Fuß zu gehen und nur kurze Strecken zu fahren. Zwar habe ich Spaziergänge so zu schätzen gelernt, aber interessant ist etwas anderes. Genau genommen war mein Problem nie die Fahrt selbst. Nur hatte ich an einem heißen Sommertag einen Hitzeschlag in der Bahn. So ergab sich meine Angst. Hätte ich nur früher drüber nachgedacht hätte ich diese Sorge vielleicht nie gehabt. Springen wir weg von 2014, das Jahr muss hinter uns bleiben.

Als ich heute aufwachte dachte ich an die Erinnerungen. Es ist so unfassbares, verdammt nein. Das wäre sehr überzogen. Ich habe geschlafen. Ich habe ein gesamtes Jahr, vielleicht sogar länger, einfach geschlafen. Ich habe auch zu fragen begonnen: Wie und wieso ist der Umstand, der er ist. Wurde unter Schock gestellt, ich wusste nicht weiter. Lange verstand ich nicht, wieso man so denkt oder man in diese Gedanken geraten kann. Doch jetzt wo ich es weiß, merke ich. Es muss so sein. Aus einem sehr einfachen, triftigen Grund. Wer nicht versteht, was er nicht schafft, wird nicht verstehen, was er schafft. Das bedeutet. Indem ich die Herausforderungen über mich ergehen lassen musste, denen ich nicht gewachsen war, wuchs ich. Das Wachstum kam mir nicht wie solches vor, das gebe ich zu. Inmitten von Leid und Sorge fühlt sich Wachstum nie wie Wachstum an. Aber das bedeutet nicht, dass es nicht da ist.

Wenn du vor einer Herausforderung stehst. Dann konzentriere dich auf die Herausforderung als eine Herausforderung. Verstehe den Unterschied zwischen Sucht und der Ursache der Sucht. Vielleicht liest jemand gläubiges gerade mit, denkt sich: Wie komme ich los von ...? Konzentriere dich auf das, was dich dahin geführt hat, nicht auf das momentane Problem. Und ich möchte jetzt etwas Druck auf euch ausüben. Irgendwann sind wir tot. Die Augen gehen nicht wieder auf. Und ganz gleich was du über das Nachleben denkst, wird es nichts an der Tatsache ändern, dass das Wesen, das du bist, sterben wird und muss. Meine Aussage dahinter ist nicht, dass man sich zusammenreißen soll. Sondern 2 Dinge.
Das Erste. Gib dich nicht auf. Und selbst wenn du die Kurve erst kurz vor deinem Tod kriegst, gib niemals die Hoffnung auf, ob für dich oder andere, dass die Freiheit erlangt werden kann. Ich bin kein Vorbild, nur einer wie du auch, aber ich habe kein Interesse daran, mein Leben wegzuwerfen. Ich hoffe du tust das auch nicht.
Das Zweite: Gib jedem Tag die Chance, der Tag zu sein, an dem es weitergehen darf.

Je mehr ich darüber nachdachte, desto klarer wurde mir die Matrix. Ich habe Matrix nie gesehen, aber es gibt wohl im ersten Teil des Filmes eine Szene. In dieser Szene bittet ein schwarzer Mann (kein Rassismus du kleiner Stinker) einem weißen Mann (ist das politisch noch korrekt) sich zwischen zwei Pillen zu entscheiden. Die eine Pille lässt den weißen Mann. Moment ich check die Namen. Ok der weiße Mann heißt Neo und der schwarze Mann heißt Morpheus. Okay also: Morpheus bietet ihm die Pillen / Tabletten an. Neo befindet sich wohl in einer künstlichen Welt, in der er bleiben könnte, wenn er die eine Pille nimmt. Die haben Farben, ach keine Ahnung. Also es gibt zwei Pillen. Eine weckt ihn aus dieser Welt auf und die andere lässt ihn weiterhin darin leben. Und die wahre Welt ist wohl komplett dystopisch. Okay. fertig.

Die Szene ist deshalb interessant, weil unsere Welt doch kein bisschen anders ist. Wir handeln kurzfristig, sehen die meisten Ungerechtigkeiten nicht, lassen uns durch externe Faktoren lenken und entwickeln unsere Persönlichkeiten vermutlich nie genug um als Menschen durchzugehen. Genauer genommen wird die Mehrheit wohl versklavt, ohne zu wissen, dass sie Teil der Sklaverei ist. Schaut genau hin. Kategorisierungen, Flüchtlingsdebatten, Konstant identische Abläufe in Filmen, Werbung anstelle von Faszination, soziale Medien etc. Alles vage ich weiß. Aber wie erkläre ich das besser als in folgendem Satz:
Wenn du glaubst, dass alles gut ist, dann stell dir Fragen darüber, was du nicht weißt.

Ich kann diesen Beitrag nicht zu einer Aufklärungsmission machen, sondern möchte hier nur den Hinweis einwerfen und hoffen, du fängst. Die Welt, wie sie funktioniert, gegeben durch verschiedenste Faktoren, verbietet so etwas wie Sinn. Aber bleiben wir bei dem Wie. Denn das ist zumindest ein Schritt, den man anders machen kann. Zumindest das.
Wenn du bis hierhin verstanden hast, warum das Wie nicht wichtig ist und dich nur kaputtmacht, dann kann es weitergehen. Und das interessante. Wenn du so weit bist, dann habe ich dir nichts mehr zu erklären. Das Auge auf das zu lenken, was wichtig ist, das ist das Einzige, was du können musst, zu deinem Wohl. Wenn du das nicht kannst, definiere dich gar nicht erst. Du bist kein Atheist, oder Christ oder Moslem oder bla bla bla, bis du nicht aus freien Stücken die Entscheidung treffen kannst.

Ich möchte das ganze noch weiter banalisieren. Wenn du in einer Menschenmenge niesen musst, aber niemand reagiert, ist das ein Problem? NEIN!!! Auch wenn kein Sch**** auf dein Niesen reagiert, wirst du niesen müssen! Und so wie das Leben auch weitergeht, egal ob du dich vom Wie lösen kannst oder nicht, muss es weitergehen. Deshalb merk dir.Du brauchst Mut, das gebe ich zu. Aber wenn du den Mut hast weg vom Wie zu gehen und mit dem Finger auf dich zu zeigen und zu sagen: Da war ich zu schwach, das habe ich nicht geschafft. Nun, dann wirst du auch schaffen können zu sagen: Schau nach vorne, es ist passiert.

Kein Konflikt der in dir tobt ist groß genug, dich zu vernichten. Selbst Suizidgefährdete neigen zum Suizid nicht, weil sie sterben wollen, sondern weil Leben zu schwer wird! Das ist total verrückt aber real! Es geht den Toten nicht ums Sterben! Es geht ihnen um einen Weg, nicht so zu leben! Und jetzt komme ich zu etwas, was dir Licht geben kann!

Dazu muss ich dich um eine Sache bitten, die du tun musst, nachdem du diesen Absatz gelesen hast: Blende diese gesamte Welt aus. Stell dir einen Raum vor, der absolut dunkel ist. Du befindest dich darin, nackt oder nicht überlasse ich dir. Denke nicht an Probleme oder Feindschaft oder Konflikt oder Herausforderungen, denke einen Moment an nichts. So ! Und jetzt blende ein! Deine Fähigkeiten! Blende diejenigen ein, die du liebst und die dich lieben! Blende alles Gute ein, wofür du dankbar sein darfst und was du bewahren möchtest! Blende ein worin du richtig gut bist! Begabt und was du schaffen kannst und deine Träume und Ziele! Und jetzt blende ein wo du nicht weiterkommst. Nicht deine unmittelbaren Probleme, sondern wirklich das, wo du an dir arbeiten musst wie oben beschrieben. Schau dich wirklich im Spiegel an und siehe wie schön und stark du mit dieser Ausrüstung an Gedanken sein kannst! Ein Gedankengut, in dem dein Selbstbewusstsein und Motivation gesetzt ist und nicht beeinträchtigt wird. Wo du genau weißt, wohin du möchtest und was dich davon abhält! Du kannst das schaffen. Aber davor wirst du noch viel lernen und verstehen müssen. Nicht alles, aber ein Minimum an Dingen.

Ich verspreche dir, es wird ein Wunder in dir sein.

Mein Name ist Philip Karajan. Ich habe Angst, Panik Furcht, Freude, Liebe, Trauer und so viel mehr bereits gesehen. Ich bin 25 und weiß zu viel für mein Alter, und zu wenig um zu schaffen, wo ich hin möchte. Ich habe nie erwartet, dass ich heute an einem 16.12.2017 sitze und eine Schrifte fertige, die Menschen Hoffnung machen soll. Und doch bin ich am Ende des Tages ein Mann geworden, der sich nichts sehnlicher wünscht als die Rettung der Menschen. Und egal, wie viel Mist ich auf diesem Weg gebaut habe. Dieser Mist wird nichts daran ändern, dass ich ein Held sein werde. Ein Held bin, und dafür gekämpft habe, einer zu werden. Ich nehme meine Schande und Schwächen an, und möchte in Hoffnung in den Tag, für mich, dem Glauben, der mich antreibt und die Menschen, die verloren sind.

Das ist mein letzter Beitrag. Der Blog ist nicht tot. Ich komme wieder. Aber ich habe an dieser Stelle nichts mehr zu sagen. Ich bete, dass du, egal ob wir uns kennen, ich dich vielleicht sogar gar nicht leiden kann, soll es ja geben, du die Kurve kriegst. Selbst wenn das Leben einem nicht richtig vorkommt. Nimm es in deine Hand, etwas echtes daraus zu machen! Als der Held, der du sein wirst.

Amen.

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