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Der dumme Mensche weiß nicht, dass er dumm ist.

Ich habe viele meiner Beiträge eben gelöscht. Um präziser zu sein habe ich etwas mehr als 60 gelöscht. Seit ich diesen Blog begonnen habe, hätte ich mir nicht ausmalen können, in welche Richtung dieser Blog jemals gehen würde. Während wir heute den freien Willen ergründen, war der Blog früher nichts weiter als Unterhaltung. und ich bin dankbar dafür verstanden zu haben, dass wir, nein, ich, diesen Blog retten kann. Das habe ich vor allem einem Menschen zu danken. Er wird es wissen, wenn er das liest. Doch genug Danksagung.

Ich weiß, wie provokant mein Titel ist. Doch ich werde den ersten Schritt machen und zugeben. Ich halte mich ebenfalls für dumm. Normalerweise ist man alles und nichts. damit möchte ich folgendes Szenario ausdrücken: Der Mensch ist in seiner Essenz gut und böse. Nicht einfach aufgrund einer Perspektive, dafür halte ich zu wenig von Theorien. Ich bin allerdings nicht hier, um die Absurdität gewisser philosophischer und wissenschaftlicher Theorien zu offenbaren, sondern um zu einem entscheidenderen Punkt zu gelangen. Bleiben wir also bei der Frage nach gut und böse.
Warum ist ein Mensch gut und böse? Aus biblischer Sicht wird man mir zustimmen und sagen, er ist böse. Genauso kann man argumentieren und sagen, er ist gut, da in dem Menschen  der heilige Geist wohnt und er nach Gottes Abbild geschaffen wurde. Ich möchte das ganze aus diesem Blick präsentieren da Theorien über Konsens bildende Annahmen funktionieren. Die Frage nach gut und böse ist allerdings nicht von einer Theorie abhängig. Der entscheidende Punkt ist an dieser Stelle: Weil der Mensch böse sein kann, ist er böse. Es ist in etwa wie mit folgendem Szenario:
A: Rauchst du ?
B: Nur auf Parties.
Kurzer Dialog, aber recht einfach zu erklären. Weil man raucht, selbst wenn nur auf einer Party, ist man Raucher. Der Gedanke muss verstanden werden, um die eigene Dummheit zu begreifen.
Ich meine damit nicht, dass weil wir dumme Dinge tun können, wir dumm sind, sondern: Weil wir dumm es tun, sind wir dumm. Dieser logische Schluss beleidigt Personen natürlich.  Wer gesteht sich schon gerne ein, dumm zu sein? Ganz gleich, ob logisch oder nicht. Ich möchte daher die Frage in eine andere Richtung lenken und dann den Bogen in die Richtigkeit der Dummheit schaffen.

Nach der denkbar schlichtesten Definition bezeichnet Dummheit einen Mangel an Intelligenz, daraus resultierendes Handeln. Man könnte in diesem Fall noch weiter ausführen: Wenn wir das Wissen in diesem Fall als eine Ressource für das korrekte intelligente Handeln verstehen, erkennen wir eine Abhängigkeit von Wissen. Man müsste an dieser Stelle so weit gehen und fragen, selbstverständlich, was Wissen ist. Natürlich ist das etwas schwieriger, da Wissen und Wahrheit eng miteinander verknüpft sind. Falsches Wissen gibt es natürlich auch, verfälscht es möglicherweise nicht die Intelligenz, da das intelligente Handeln für sich unabhängig funktionieren kann, aber ermöglicht es nicht das volle Potenzial der Intelligenz auszuschöpfen.
Nehmen wir also für einen Moment an ein Mensch ist intelligent, hat aber recht viel Unsinn bis heute in seinem Gedankengut angesammelt. Als Unsinn verstehe ich falsches Wissen, also Unwahrheiten. Aus mathematischer Sicht könnte man sich das wie folgt vorstellen. Beispielsweise können wir mit Sicherheit sagen, dass 2 + 2 = 4 ergibt. Es ist eine Gültigkeit, über die sich sicherlich kaum wer streiten würde. Nehmen wir für einen Moment an, ein intelligenter Mensch wäre aufgrund seines falschen Wissens nur in der Lage 2 + 2 = 5 zu deuten, rechnet und ermittelt zwar neue Gleichungen aufgrund seiner Intelligenz, hat aber nie das richtige Ergebnis. Dieser Fall ist vermutlich mehr als selten, aber es geht um ein Bild, was ich klar machen möchte. Selbst Intelligenz muss hinterfragt werden, wenn das Wissen falsches ist. Das Ganze wird in der sozialen und politischen Welt deshalb komplizierter, weil Sachverhalte oft gelenkt werden ( wie beispielsweise durch Medien ) oder man generell zu wenig weiß und trotzdem Meinungen bildet. Es sind diese Momente in denen nicht kritisches Denken die Norm sein sollte, was dennoch erstrebenswert wäre, aber zumindest ein von Vernunft geprägtes Denken.

Tatsächlich würde aber schon die Expression frei von Subjektivität, also eine Ehrlichkeit über fehlendes Wissen für deutlich weniger Konflikt sorgen, als eine Auseinandersetzung aufgrund von Meinungen durch unzureichendes Wissen. Nun wird sicherlich auch jemand fragen: Sind also Leute, die Meinungen haben auch dumm?
Eine mehr als berechtigte Frage. Oft neigt man dazu jene, die keine Meinung zu Themen haben schnell als schwach oder dumm zu kategorisieren. Es ist ein Indiz für eine unzureichende Auseinandersetzung mit Dingen, würde manch einer mutmaßen. Und tatsächlich muss ich sagen, das das bis zu einem gewissen Punkt auch stimmt. Es gibt durchaus Menschen, die freiwillig darauf verzichten, sich in Inhalten, die ihr Leben maßgeblich betreffen, zu informieren. Das ist in der Tat, dumm. Nicht, weil der Zugang zu Wissen fehlt, schlimmer noch: Wir nehmen uns freiwillig die Zeit und die Möglichkeit, uns über diese Dinge klar zu werden. Ziehen wir das doch mal ins Lächerliche.
Ein Mensch neigt eher dazu, Bilder von sich auf Netzwerken zu teilen, als ich über sein Leben klar zu sein. Ein Mensch neigt dazu, eine für sein Leben irrelevante Sendung zu schauen, anstatt sich um die Fragen zu kümmern, die ihn bewusst belasten. Ist euch mal aufgefallen, dass eine Sitcom lediglich ein häusliches Leben ins Lächerliche ziehend 20 Minuten unterhält? Wir schauen uns also lieber an, was in den vier Wänden fiktiver Menschen geschieht, als uns um unsere eigenen zu kümmern!

Es hört dort übrigens nicht auf. Ein Mensche unterhält sich potenziell eher über triviales, wie Spiele und Filme, anstatt über das Leben anderer zu fragen oder über sein eigenes zu berichten. Vielleicht kennst du Freundschaften, bei denen es wirklich nur um spezielle Hobbies geht. Frage dich: Ist das Freundschaft? Worum geht es bei dieser zwischenmenschlichen Beziehung?
Das alles heißt nicht, dass Intelligenz und Bewusstsein, ein neuer Begriff, nicht durch triviales entstehen kann. Präziser noch. Wir werden nicht mit dem Wissen geboren, welches wir erst im Leben erhalten. Es ist eine Sache der Unmöglichkeit, alles im jungen Alter zu Wissen und nach dem Maßstab des Wissens zu handeln. Selbst hochbegabte Kinder sind bei Themen eher gleichgültig als interessiert veranlagt. Das ist alles deshalb so wichtig, weil all diese Formen von "Ablenkung" den Verstand für das Wichtige benebeln. Viele Menschen fühlen sich ja schon frei, wenn sie keine Drogen nehmen oder keine vulgären Akte, Verbrechen eben, durchführen. Aber was ist mit dem ständigen Ausweichen vom Leben?
Ich habe einen guten Freund, der jetzt einen sicherlich großen Einwand hätte und sagen würde: Meine Hobbies definieren mich, daran ist nichts Ablenkung oder Ausweichen. Das macht mich aus.

Da Argument ist, genau genommen, kein Argument. Ich möchte eine Frage stellen. Diese Frage kann nur jemand beantworten, der begierig und voller Leidenschaft an Dingen arbeiten kann und sich bewusst mit der denkbar größten Hingabe an seine Aufgabe setzt. Die Frage lautet: Welche Rolle spielt das Hobby für deine Berufung? Mir geht es hier um einen wichtigen Begriff, wenn ich von Berufung spreche. Es handelt sich nicht einfach um einen Job, sondern um da ausleben der Fähigkeiten. Um die Frage zuzuspitzen. Wer wärst du ohne deine Hobbies? Der Begriff Hobby ist aus meiner Sicht sehr, fehlerhaft. Das liegt zum einen daran, dass Hobbies dem eigenen Vergnügen dienen und den Zweck der Entspannung, der Ablenkung von Arbeit haben. Ich möchte auf einen Punkt kommen, bei dem Hobbies einen Menschen sogar vereinnahmen. Dies ist ein mehr als unterschätzter Aspekt, doch kurz ausgedrückt: Alles, was uns von der Realität abhält oder uns dazu bewegt, das wir uns von der Realität abhalten, ist gefährlich.
Um noch weiter zu gehen. Wenn du vielleicht Künstler bist und du dich erst durch bestimmte Medien gefunden hast ( also beispielsweise Serien oder Comics ja dein Handeln definierten und du dieses nun auf deine Art einsetzt ), dann musst du dich selbst dann zum einen mit der Umsetzung deiner Kunst auseinandersetzen. Wie schreibst du ein Buch richtig? Wie funktionieren Noten? Noch banaler: Wie drücke ich mich aus, was möchte ich ausdrücken? Der zweite Punkt ist, wo ziehst du die Grenze zwischen dem Kopieren von Ideen, also von dem, was du durch deine Hobbies mit nimmst, und dem, was du selbst erschaffst? Dabei meine ich nicht nur das direkte Übernehmen von Dingen, sondern das unbewusste Integrieren von zu vielen familiären Elementen in etwas vermeintlich "eigenes".

Ich muss an dieser Stelle gestehen, dass die Aufgabe, vor der der Mensch also täglich steht eine extrem fordernde ist. Es bedeutet eine Einstellung, die gegen jede Idee spricht, die die Welt einen lehrt. Das gilt sogar für gewisse Religionen. Ich benutze an dieser Stelle den Begriff Religion um vom Glauben abzugrenzen. Mir geht es bei Religion um einen sehr formellen Begriff.
Wir arbeiten, besuchen weiterbildende Institutionen, haben zwischenzeitlich Zeit für Freizeit. Es wirkt zwar erfüllend, aber beantwortet die Frage nach der Verwirklichung des eigenen Geistes negativ. Das Leben ist nicht so aufgebaut, dass wir frei in unserer Suche nach Wissen sind. Parteien "werben", anstatt eine politische Realität zu präsentieren. Führende religiöse Akteure verfälschen Worte von Schriften und Spaltungen in Glaubensrichtung prägen Denken. Es geht also nicht einfach nur darum zu schauen, ob man Wissen erlangen kann, sondern darum, wie man Wissen erlangen kann. Klingt merkwürdig? Es ist die Realität. Selbst aus wirtschaftlicher Sicht müsste man fragen, inwieweit der Mensch den Status quo einfach akzeptiert, anstatt zu hinterfragen und zu suchen.
Nehmen wir an, du arbeitest in einem Geschäft und verdienst ca 8,5 Euro die Stunde ( früher sogar noch weniger in vielerlei Orten ). Nun nehmen wir für einen Moment an, du arbeitest in einem Kleidungsgeschäft, theoretisch egal wo. In diesem Geschäft verkaufst du einen Anzug für ca 130 Euro. Gut. Das ist natürlich kein Schnittwert, aber es reicht. Fällt dir auf, dass etwas an der Zählung nicht stimmt? Wenn du das Verständnis hast, dann hast du gerade Kapitalismus gelernt. Die Firma gibt dir 8,5 Euro für eine Stunde, in der du binnen wenigen Minuten 130 machen kannst.
Während manch einer dankbar für die 8,5 ist, muss man sich dennoch fragen, ob 8,5 fair ist. Diese Debatte ist so alt wie der Kapitalismus selbst. Aber es geht auch hier um mehr als nur die Fairness, nämlich das Wissen. Ich möchte an dieser Stelle nämlich auf die Frage nach dem Bewusstsein zu sprechen kommen.

Ein zentrales Problem von Wissen ist meist gar nicht das Wissen selbst, sondern die Frage nach Verständnis und Bewusstsein. Wenn wir uns diese Zahlen ansehen, muss ich fragen, wer freiwillig seine Arbeit gerne macht. Wenn man nun sagen möchte "Die fütternde Hand beißt man nicht." muss ich gegenfragen: Würdest du nicht beißen, wenn du nen Knochen kriegst und die fütternde Hand mit ein paar Fingern die Gabel in das 5 Sterne Steak sticht? Und das, obwohl ihr beide Steak haben könntet? Das Verständnis für solche Situationen ist deshalb wichtig, weil wir uns darüber im Klaren sein müssen, was das Wissen aussagt über die Welt, uns selbst und die Gesellschaft. Was sagt mir das Wissen über den Kapitalismus? Was ziehe ich daraus, was kann ich tun? Doch so weit wird nicht gedacht. Ob verständlich oder nicht, das ist zugegeben egal. Wer das Wissen nicht ergründet, der schadet sich nur selbst, das System lebt davon.
Ein anderes Beispiel kommt aus der Tierhaltung, der Massentierhaltung und den Tierversuchen. Bleiben wir mal bei der Tierhaltung. Wenn man weiß, wie viele Hühner und Rinder und Schweine im Jahr geschlachtet werden, wie kann man ruhig in die nächste Fast - Food - Kette? Doch selbst im Lebensmittelgeschäft reicht ein Blick. Wenn du Haribo gerne isst, dann schau bitte, was Gelatine ist. Oder vielleicht stehst du auf Vanille Eis? Wusstest du, dass der Geschmack durch den Kot eines Tieres erzeugt wird? Diese Fakten gibt es sogar auf Youtube. Beim letzten Punkt ist es sogar recht egal. Spannender hingegen ist aber wie verdummt wir Menschen mit Blick auf unsere Nahrung sein können. Weitere Beispiele wären Chartsongs über Liebe vs. Die Wahrheit über wahre Liebe. Massenjournalismus vs. Wahrheitssuche durch Journalismus. Glaube und unverfälschtes Wort vs. Spaltungen durch Elitäre. Die Liste kann so weitergehen.
"Aber übernatürlich attraktiver, lediger und Playboy - shooting ablehnender weil die Eitelkeit nicht gewinnen darf Autor, was hat das alles mit mir zu tun?"

Um es so kurz wie möglich zu fassen. Du lässt dich füttern. Es ist keine Schande. Aber wir müssen nur einen Buchstaben entfernen, um zu verstehen, was es ist. Schade. Denken wir mal darüber nach. Der Mensch tendiert dazu, sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen, solange es ihm gut gehen kann.
Die Beweisbarkeit ließe sich nicht besser als durch folgendes Gespräch ausdrücken.
Bei einem Interview im Fernsehen wurden Spitzenpolitiker vor der Bundestagswahl, sowie ein Bürger zu einer Diskussionsrunde eingeladen. Der komplette Gehalt des Gespräches ist für sich egal. Aber eine Situation fand ich außerordentlich. Der Moderator stellte zwei Fragen an den Bürger, der mit Parteien und Finanz - und Wirtschaftspolitik wirklich nicht viel am Hut hatte.
Die erste Frage und die Antwort:
"Herr ... was wünschen Sie sich von der Politik in Deutschland?"
"Ich wünsche mir eigentlich nur, dass meine Familie und ich uns leisten können, was wir brauchen und wir nicht in finanzielle Nöte kommen müssen."
Kommen wir zur nächsten Frage. Die Frage wurde unmittelbar nach der Antwort des Herren gestellt.
"Ist es Ihnen dabei egal, wo das Geld für Sie herkommt?"
"Ja, eigentlich schon [...]."
Die AfD gewann stimmen durch Populismus. Ein ebenfalls brisanter Fall handelt von Flüchtlingsunterkünften in Hamburg. Damit die Häuser der Menschen, die die Häuser vielleicht nicht mal abbezahlt hatten, nicht ihren Wert verlieren, gründeten die Bewohner eine Bürgerinitiative gegen die Unterbringung von Flüchtlingen. Den Menschen war es also lieber, dass Menschen, die aus Kriegssituationen flohen, lieber draußen lebten, solange der Wert ihres Hauses nicht weiter sank.
Während das alles vielleicht sehr weltfremd klingt, hier Beispiele aus vielleicht einer näheren Realität. Freunde hören auf sich als Freunde zu bezeichnen, nur weil Einem an dem Anderen etwas nicht passt, anstatt zu fragen, was los sei. Oder ob alles in Ordnung sei.
Menschen geben jene, die sie lieben aus Trennungsangst auf. Ich frage mich, ob man die Ironie dahinter ausreichend verstehen kann. Entscheidend ist an dieser Stelle aber die Klarheit darüber, dass die Mittelschicht, die solche Akteure kritisierend ausgrenzt durch diese Ausgrenzung die gleiche Dummheit begeht. Fragt sie schließlich nicht, sondern wertet einfach herab. Es erinnert an die Bundestagskandidaten, welche keine Inhalte lieferten, sondern die AfD Spitzenpolitik ausgrenzten. Man sieht, wie hilfreich sowas sein kann.

In den letzten Beiträgen habe ich viele über die damit verbundene Angst gesprochen, doch schließt sich so der Kreis. Wir mögen zwar kontrolliert sein durch Mechanismen, aber erst wenn wir aufgeben, haben wir die Wahl nicht mehr. Es bringt nichts zu sagen, man habe gekämpft und hört nun auf, wenn der Kampf noch nicht vorbei ist. Die Frage an dich ist nun: Möchtest du dumm bleiben? Ich will fair sein und sagen, du bist dumm. Ich auch. Aber bist du ehrlich genug dich als dumm zu bezeichnen? Bist du ehrlich genug in den Spiegel zu schauen und zu realisieren, wo du umkehren und dein Denken revolutionieren musst? Auch, wenn das eine Frage von viel Mut ist, und so ehrlich möchte ich sein, wenn du dich von deinem Mut abhängig machst, dann wirst du nicht wachsen. So wie Motivation aus Taten wächst, und nicht Taten aus Motivation, so wächst Mut durch Kampf gegen Angst. Ich möchte das zuspitzen und dann abschließen. Deine Meinung ist mir wirklich egal. Ich brauche dich nicht. Wenn ich mich von dir abhängig mache, werde ich ohne dich nicht weiter kommen. Aber darum geht es nicht. Der Punkt liegt vor allem darin, dass du dich brauchst. Wenn du zurück blickst. Wie viel hast du gelebt? Hast du reflektiert? Bist du der Realität ausgewichen? Was hat dich voran getrieben? Ich habe eine Hoffnung für dich: Werde der, als der du geschaffen wurdest.
Das ist meine Hoffnung für dich. Wenn du das verstanden hast, dann kannst du darüber nachdenken, was du tun und schaffen kannst. Und es reicht schon, wenn du aufhörst, dumm zu sein. Der Vorteil an Dummheit ist. Wenn man seine eigene Dummheit wirklich versteht. An dem Punkt wird man aufhören dumm zu sein. Du musst nur dort ankommen.

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