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Es werden Posts vom 2016 angezeigt.

Unendliche Möglichkeiten

Stell es dir mal ganz bewusst vor. Eine Welt. Eine gemeinsame Welt. Frei von Leid und Qual, Streit und Konflikt, wo ein jeder leben und überleben kann. Eine Welt, in der wir uns nicht von Sorgen und Kämpfen, sondern von einem kollektiven Bewusstsein für Gemeinschaft treiben lassen. 
Vor einer ganzen Weile unterhielt ich mich mit meiner Schwester. Das war, nachdem in Frankreich die Anschläge im November statt hatten gefunden. Wir befanden uns in der Küche, und wir unterhielten uns über die vergangenen Tage. Nicht zuletzt, weil auch wir Verwandte in Paris hatten. Das Gespräch war sehr angeheizt, die Anspannung in der Luft kaum auszuhalten. Sie sagte zu mir, dass sowas mittlerweile, also Anschläge und Terror zum Alltag gehörten, und das Bewusstsein schon fast normal sei. Irgendetwas in mir konnte nicht anders, als auf die Worte von ihr sauer zu werden.  Ich brüllte fast: "Findest du das normal, weil man uns glauben lassen will, dass Terror normal ist?" Ich will hier nicht über…

Ein Traum ist keine Selbstsucht!

Hast du Träume und Ziele, für die du kämpfen willst? Sei es ein Beruf, oder eine Lebenseinstellung, ein Rekord, Charaktereigenschaften, Liebe? Wenn du so weit bist, dass du Träume hast und diese dein Leben bewusst beeinflussen, ließ weiter! Ich bitte dich! Und jetzt mach dir ganz bewusst. Es ist ein Privileg, diesen Träumen nachjagen zu dürfen. In einer Welt voller Verfolgung, Obdachlosigkeit - wo Menschen täglich ums überleben kämpfen müssen und nicht wirklich "leben" als Geschenk empfinden dürfen, da darf ich in meinem Zimmer über ein Thema philosophieren, ein anderer "holt sich vielleicht einen runter" weil er nichts besseres mit seiner Zeit anzufangen weiß. Aber kurzum. Wir müssen nicht um das Überleben kämpfen.  Das ist etwas, etwas so unglaublich schwer zu verstehendes, aber umso kostbarer, sobald verstanden. Wer Armut kennt und jetzt nicht länger in diesem gefangen ist, der versteht das vielleicht. Aber ich finde es wichtig sich vor Augen zu führen, wie gut…

Du drehst dich weiter!

Ich muss jeden loben, der freiwillig einen Job an der Kasse eines großes Lebensmittelgeschäfts wie "Real", "Toom" oder "Kaufland" erträgt. Ich für meinen Teil würde den Job gar nicht durchführen können, weil ich nicht so viele Stunden auf meinem Arsch sitzen kann. Das ist mir enorm unangenehm, aber nicht der tatsächliche Grund- genauso wenig wie die alltägliche Dummheit eines 0815 profilierten Verbrauchers. Nein es geht hier eigentlich nur um die Fähigkeit, mit Stress umzugehen.

Ich musste neulich in Real einkaufen. Sicherlich kennt ihr das auch, wenn ihr sehr lange Schlange stehen müsst, obwohl ihr ne Kleinigkeit im Wert von 1-2 Euro kauft, oder? Ich war intelligent genug, mir die Rush Hour auszusuchen für den Einkauf. Es war ein Montag, an dem ich eh nicht länger was zu tun hatte, die Ferien sich aus Schlaf und Konsum zusammensetzend, doch wollte ich so schnell wie möglich diese Angelegenheit beenden. Ich suchte nach der schnellsten Kasse, nur um zu erk…

Erinnerung über Verlust

Was will ich:
Ich will von etwas überzeugt sein, und diese Überzeugung nicht verlieren. Ich will Motivation, alles zu schaffen. Ich will irgendwann eine Beziehung mit einer Frau, die ich lieben kann. Ich will immer neue Menschen erfahren!  Ich will wieder ein Deck haben, mit dem ich spielen kann. Ich will ein Spiel, das mich in seinen Bann zieht und beschäftigt. Ich will meine Gefühle zum Ausdruck bringen können. Ich will ehrlich sein Zu anderen und zu mir. Ich will mit Schmerz, Trauer und Leid genauso umgehen können wie mit positiven Dingen im Leben. Ich will wieder mit dem Wunsch im Herzen leben, ein Held zu sein. Ich will wieder überzeugt von etwas sein, um andere überzeugen zu können! Ich will mir nicht zu viele Gedanken um die Welt machen, sondern leben! Ich will ein Teil der Welt sein, aber kein Gefangener des Konsums! Ich will mit meiner Familie am Esstisch sitzen können, ohne Angst zu haben! Ich will von meinem Vater den Respekt bekommen, und von meinen Elt…

Gehe über deine Ziele hinaus!

Ich wohne auf einer Hauptstraße. Grammatikalisch komplett falsch. Ich habe eine Wohnung, die sich auf einer Hauptstraße befindet. Deutlich besser. Eine alte Dame lebt ebenfalls in dieser Nachbarschaft. Den Nachmittag verbringt sie meist damit um den Block zu spazieren, Einkäufe zu erledigen oder Zeitung in einem nahe liegenden Restaurant zu lesen.  Dieser Frau ging es in den letzten Wochen nicht sonderlich gut. Als mir das irgendwann auffiel hielt ich es für die einzig richtige Entscheidung sie zu fragen, was los ist und wie es ihr geht. Um ehrlich zu sein ist, bzw. wirkt die Frau von Natur aus eher grimmig, daher kostete mich das ein Stück weit Überwindung. Aber hey, was tun wir nicht alles für das Wohlsein anderer!  Sie erzählte, wie sie eine gute Freundin durch einen Streit verloren hatte, und darüber, wie leer sie sich seither fühlt. Sie gab sich die Schuld für den Streit.  Da sie niemanden außer dieser Freundin hatte, wollte ich zumindest ein wenig für sie da sein. Bis es ihr et…

DK steht für Drift King!

"Wenn ich manchmal zurückdenke und überlege, was mir im Leben bisher passiert ist, komme ich nur darauf zurück, dass das, was geschah, mich stärker gemacht hat. Ich kann froh sein, nicht krank oder arm zu sein, und tolle Menschen an meiner Seite zu haben. Nun sind meine Probleme nicht weniger wert als andere, aber das ändert nix daran, dass ist glücklich bin." 
Ich wünschte, diese Worte wären von mir gewesen, denn das hätten sie sein können. Vor nun einer Woche habe ich alle Kurse an der Universität beendet, die ich abzulegen hatte. Es waren drei sehr prägende Jahre, deren Semester nicht unterschiedlicher hätten verlaufen können. Unglaubliches, und unzählbar viel ist passiert. Manchmal erinnere ich mich zurück und ertappe mich selbst dabei wie erstaunt ich darüber bin, was sich alles so gefügt hat. Auf alles Gute folgt immer schlechtes, aber auch da trügen mich Erinnerungen nicht. Denn, alles, auch wenn es negativ verlief, es hat sich positiv entwickelt! Menschen, die mir a…

Trau dich zu tanzen.

Ich war gestern auf einer Hochzeit. Überspringen wir die Details und kommen auf den Punkt. Jedenfalls, wissen wir alle zu einem gewissen Punkt wie Hochzeiten sind. Gut besucht, laut, ausgelassen. Aber vor allem, unbekannt. Als Gast wird man immer die eine Hochzeit besuchen, auf der man nahezu niemanden kennt. Man geht rein, begrüßt Braut und Bräutigam, schließlich wurde man nicht grundlos eingeladen, und setzt sich zu Tisch. Formalitäten werden nahezu bürokratisch abgearbeitet, sei es das Essen oder das Geschenk, bis man sich schließlich fragt, warum man sich eigentlich schick gemacht hatte.
Aber kann man das irgendwem übel nehmen? Stellen wir uns für einen Moment ein Mal eine Person vor, auf welche diese Eigenschaften zutreffen. Und jetzt rechnen wir mit circa 200 weiteren, fast fremden Menschen, die einen anschauen und mustern. Denn egal was man tut, man ist inmitten vieler Augen. Geht man tanzen, obwohl man niemanden kennt? Was werden die Leute vom Tanzstil halten? Und wenn man si…

Willst du...?

Willst du dich von deinen Problemen unterkriegen lassen?  Willst du ja zu dem sagen, was dich krank macht? Willst du Träume aufgeben, weil andere nicht an diese glauben? 
Das Leben ist nicht leicht. Und wenn du glaubst mit schwer meine ich, dass du gerade nicht auf deine 450, sondern nur auf 430 Euro kommst, oder keine 1,3 sondern 1,7 sieben hast. Tja, herzlichen Glückwunsch. Ich meine allerdings auch nicht die Gegenseite, also das Leben in Armut und in Verfolgung. Ich rede lediglich von dem Standard, den ich in der europäisierten Gesellschaft habe.  Ich rede von den sogenannten Unizeiten im Leben, die von denen Lehrer behaupten, sie seien das beste im Leben gewesen. Ich erinnere mich nicht daran, dass sich das Auseinandersetzen mit halbschlauen Studenten, die meinen sie verstehen die Welt und sich das Recht nehmen, sich über andere lustig zu machen, eine so tolle Zeit ist.  Wo Studenten, die interessiert am Fach dafür schief angeguckt werden, interessiert dabei zu sein, und Dozenten…

Mut, dem Leben entgegen zu treten!

Oft wiege ich mich die Illusion, das Leben ließe sich durch Beständigkeit und Kontrolle bestreiten.
Bei dem, was draußen passiert, steigen meine Zweifel mit jedem Atemzug. Es sind manchmal mehr als erschreckende Erkenntnisse. Gar eine Form von Enttäuschung, in der man sich fragt, was man aus diesem Leben will, und ob man selbst oder das Umfeld der Schuldträger ist.

Ich habe heute einen Artikel gelesen, der mich ein weiteres Mal schockiert hat. Es handelte sich um einen Mann, der im Alter von 53 Jahren eine Frau geheiratet hat, die gerade 20 Jahre alt ist. Die Presse nahm das als völlig in Ordnung hin und übte keine Kritik aus. Ich für meinen Teil bin mir nicht klar darüber, seit wann dieser Altersunterschied als "normal" geachtet werden kann.

Dieser Artikel war schlussendlich nur ein Beispiel, möchte ich die Umstände der Flüchtlingspolitik nicht exemplarisch verwenden. Ich wandere momentan sehr oft einfach und frage mich, wo mein Platz in diesem verzwickten Netz ist, das man…

Deine stärkste Fähigkeit! Sei du selbst!

Im Laufe des Lebens werden immer wieder Dinge passieren, die unsere Umstände über den Haufen werden. Ob sich nun die finanzielle Lage ändert, wir Freunde oder Familie verlieren, oder wir Prüfungen nicht bestehen: Nicht immer wird alles reibungslos laufen.

Manchmal sogar kann der Impakt eines Schicksalsschlages so intensiv sein, dass wir uns selbst aus den Augen verlieren. Erlebnisse, in denen wir so weit von unseren alltäglichen Persona abdriften, dass wir uns vor allem selbst nicht wieder erkennen. Es sind diese Momente, in denen wir uns reden hören oder Dinge tun sehen und wir uns fragen: "Habe ich das jetzt wirklich gesagt/ getan?"

Heute möchte ich gar nicht mal darüber reden, wie man aus solchen gedanklichen Illusionen entflieht, sondern eine absolut banale Bitte äußern. Und diese Bitte setzt sich aus vier Wörtern zusammen, die zusammen nicht mal 15 Buchstaben lang sind.
"Sei, wer du bist!" Und im Heldenblog natürlich mit Ausrufungszeichen!

Gehen wir ein Stück …