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Zeit fürs nächste Level !

Beim letzten Mal habe ich von meinem Leben erzählt, einem Abschnitt, den ich am liebsten vergessen würde. Aber um zu dem Punkt zu kommen, an den ich eigentlich will, müssen wir einige Zeitsprünge machen. Wir springen ziemlich weit vor Leute, bis zum gestrigen Tag!

Gestern war ich mit drei anderen Jungs verabredet, wir haben Star Wars: Destiny sealed gespielt. Das bedeutet, wir haben drei Boxen aufgemacht und in geordneter Reihenfolge Karten gepickt, aus dem Kartenpool hat jeder dann ein eigenes Deck gebaut. Eigentlich war ein Turnier geplant, bei dem jeder gegen jeden zumindest ein Mal spielen sollte. Das werden wir noch fortsetzen, gestern begann aber schon das erste Spiel. Für meine Fangirls da draußen, ja, ich habe das erste Spiel gewonnen und plane, sie alle zu gewinnen! Aber davon genug. Worauf ich eigentlich hinaus will ist, wie entspannt dieser Abend war, vor allem aber, wie viel Freude ich an dem Abend hatte!

Ich möchte heute den Begriff der Freude nicht um 180° drehen oder üb…
Letzte Posts

Sei aus deiner Schwäche heraus stark!

Was ich jetzt schreiben werde sind keine Geheimnisse, aber es sind die perfekten Worte, für den notwendigen, neuen Start, über den ich bereits erzählte. Vor einigen Jahren dachte ich, ich sei krank. Von einem Abend auf den nächsten erlitt ich eine Panikattacke. Als Kind im Alter von 7 Jahren erlitt ich so etwas bereits. Die Lage war so prekär, dass ich dachte, ich würde sterben. Ich fiel als Kind damals auf der Toilette in Ohnmacht, erinnerte mich, im Krankenwagen aufzuwachen und dann anschließend im Krankenhaus nochmal. Ich weiß bis heute nicht genau, was das damals war, die Ärzte wussten es damals auch nicht. Ich habe diese Erinnerung nicht, um mich an eine Nacht des Schreckens zu erinnern. Aber vergessen kann ich diese Fetzen von damals nicht. Aber gehen wir einige Jahre wieder in die Zukunft.

Nach der Attacke war ich aufgewühlt. Wir suchten verschiedenste Ärzte auf, das über viele Jahre, aber kein Arzt hatte eine Lösung auf das Problem. Es war, als wäre der Anfall einfach aus dem …

Ein Blinder sollte keinen Blinden führen.

Ich hatte vor langer Zeit ein Telefonat mit einem guten Freund. Ich war unterwegs, ein windiger Frühlingstag, und wir beide hatten uns schon lange nicht gesprochen. Ein passender Anlass also mal voneinander wieder zu hören. Ich erinnere mich zugegeben nicht mehr im Detail daran, wie wir zu folgendem Thema kamen, aber er sagte etwas sehr merkwürdiges. Er sagte: "Selbst jemand, der mit seiner Situation nicht klar kommt, sollte anderen helfen dürfen. Ist seine Hilfe etwa weniger wert?"
Heute musste ich unweigerlich über dieses Thema nachdenken. Es war eine fordernde, wenn auch gute Woche, vor allem eine aber, die mir den nötigen Anlass gab dieses Thema anzusprechen. Und ich kündige es jetzt schon gleich an. Dieses Thema ist kein Thema, welches gleich Euphorie wecken wird. Es ist herausfordernd, knallhart, und es wird Überwindung kosten, wenn man schließlich verstanden hat, worum es nun eigentlich geht, also legen wir los.

Ich möchte zunächst auf die Wortwahl und die Bedeutung e…

Dein Beruf ist nicht deine Berufung.

Ich sprach im Jahr 2015 mit einem Pastor über ein damaliges Anliegen. Ich war zu dem Zeitpunkt arbeits- und antriebslos, wusste nicht, was ich mit meiner Zeit machen sollte.
Der Pastor schaute mich sichtlich perplex an. Einen kurzen Moment lediglich. Es handelt sich bei ihn um einen sehr humorvollen Mann, der die Dinge gerne theatralisch überzieht, um dann inmitten einer beständigen Ruhe zur Lektion zu kommen. Er fragte mich, wie alt ich sei. Und ich antwortete mit einer 23.
Er musste anfangen zu lachen in der Situation. "23 Jahre alt und beschwert sich, nichts zu tun zu haben!" Er warf diverse Punkte auf, die in sich so schlüssig waren, dass ich dagegen nichtmal was sagen konnte. Wir verdienten gut genug, dass es egal war, ob ich in dem Moment arbeitete. Und darüber hinaus gab es genug Dinge, die ich hätte machen können. Mich auf mein Studium bewusster zu konzentrieren, Hobbies in Angriff zu nehmen. Der Zwang nach Präsenz und Aufmerksamkeit durch diesen notorischen Social M…

Du wirst den Baum an der Frucht erkennen.

Ich habe in den letzten Tagen und vor allem in den letzten Monaten lange überlegen müssen, wie ich meine Worte formuliere. Es geht mir nicht darum nun die Zeit zurück zu drehen und zu reflektieren, Sprachanalysen sind für Hausarbeiten gedacht. Genau genommen traute ich mich nicht, gewisse Dinge anzusprechen, weil ich nicht weiß, ob man diese Worte zurückverfolgen oder kritisieren würde. Doch warum eigentlich?
Was hätte ich so sehr zu fürchten? Furcht ist eigentlich ein idiotisches Konzept. Evolutionisten würden mir widersprechen, doch geht Evolution auf, weil diese Variablen entfernen, um ihre Theorie zu erklären. Furcht hat durchaus eine Zweckmäßigkeit, aber darum tiefer reflektiert wird man schnell verstehen, dass oftmals darin die größte Hürde besteht, die man sich auferlegen kann.
Stellt euch nur mal verpasste Chancen aus Angst davor vor, etwas zu sagen oder zu tun. Nicht genug Mut für etwas zu haben. Noch darüber hinaus ist Kritik nichts, was groß genug wäre, den Mehrwert hinter …

Fokus !

Ich frage mich oft, wieso ich zu erblinden neige, aber berücksichtige nicht, dass es sich dabei meist um eine bewusste Entscheidung handelt. Ich fasse mich heute sehr kurz.

Ich hatte heute zwei wichtige Gespräche. Das eine Gespräch war mit einem guten Freund, der seine Ausbildung gerade beendet hatte und nun Erzieher wurde. Aktuell ist er Springer und ist in einem bestimmten Team unterwegs. Das soll uns aber nicht weiter interessieren. Sondern eher sein Umgang. Er erzählte, wie die Kinder Vertrauen zu ihm aufgebaut hatten, wo andere Arbeitskräfte nie durchringen konnten, weiter noch setzte er sich für ein besseres Arbeitsklima ein im Wissen, dass an seinem Arbeitsplatz schlecht über andere Mitarbeiter geredet wurde. Wenn er dort über einen Kollegen gefragt wurde, sagte er klar, was er dachte und bat die anderen auch, das zu tun. Ich war sehr beeindruckt von ihm. Aber nicht, weil er stramm und sicheren Hauptes in dem stand, was er tat. Er konzentrierte sich in seinem Tun auf seine Tat.…

Egal wie sehr du abkehrst, 2 x 2 ergibt trotzdem 4!

Blendet mal für einen Moment alle eure Schwierigkeiten ein. Blendet ein, ob euch das Mädchen gefällt, oder nicht. Blendet ein, ob ihr mit der Uni fertig werdet. Blendet ein, ob ihr an eurem Glauben zweifelt. Blendet eure Ängste ein. Und schon haben wir einen Bildschirm voller Dinge, die uns Schlaf rauben und Luft zum Atmen. Die uns den Hals so zuschnüren können, dass wir nicht wissen, wohin. Aber es gibt eine gute Patentlösung bei sowas. Ablenkung. Ach, die gute, alte Ablenkung. Absolut kostenlos, außer man konsumiert Drogen, Alkohol, Spiele, Prostituierte, oder irgendwas anderes weniger hartes. Selbst das Netflix - Abo kostet Geld. Oder gedankliche Ablenkung, wie wäre es damit? Welche Klamotten zieht man besser an, wie tritt man auf? Vielleicht ein neues Image, welches mit dir nichts zu tun hat aber so different genug ist, um dich von dir selbst weg zu lenken?
Zugegeben kostet das weniger, aber das hat einen nicht in Geld messbaren Preis. Zweifel. Zweifel über Identität, Freunde, Zie…